Meditation - mehr als nur still sitzen

"Wenn du dich nach innen wendest, hat Meditation begonnen." Osho

Was ist Meditation?

Meditation ist heutzutage eine Bezeichnung für teilweise sehr unterschiedliche Techniken, die wichtige Bestandteile in allen Weltreligionen waren und sind, insbesondere im Hinduismus und Buddhismus.


Der Begriff Meditation ruft in vielen von uns als erstes das Bild eines in Stille sitzenden Mönchs hervor, der ganz mit sich im Reinen zu sein scheint. Und für Viele scheitert das Vorhaben zu meditieren genau daran, denn in einer Welt voller Hektik, To-Do Listen und Leistungsdruck eine Pause zu machen und "einfach still zu sitzen" ist nicht immer so leicht.


Umso erfreulicher zu hören:  Stille Meditation (oder auch Zazen) ist nur EINE Form der Meditation. Um die positiven Effekte von Meditation zu erfahren, musst du nicht erst in Stille sitzen können; denn Meditation beginnt schon in dem Moment, in dem du deine Aufmerksamkeit ganz auf das Hier und Jetzt richtest.


Ich unterstütze dich dabei, die für dich passende Meditationsform zu finden und eine individuelle Meditationspraxis zu etablieren.


"Ihr solltet Meditation üben beim Gehen, Stehen, Liegen, Sitzen und Arbeiten, beim Händewaschen, Abspülen, Kehren und Teetrinken, im Gespräch mit Freunden und bei allem, was ihr tut. Wenn ihr abwascht, denkt ihr vielleicht an den Tee danach und versucht, es so schnell wie möglich hinter euch zu bringen, damit ihr euch setzen und Tee trinken könnt. Das bedeutet jedoch, daß ihr in der Zeit, wo ihr abwascht, nicht lebt. Wenn ihr abwascht, muß der Abwasch das Wichtigste in eurem Leben sein. Und wenn ihr Tee trinkt, dann muß das Teetrinken das Wichtigste auf der Welt sein."

Thich Nath Han

Was bringt Meditation?

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass meditieren den Gesundheitszustand verbessert und dazu beiträgt, das Lebensgefühl zu optimieren. In der Wissenschaft, speziell in der Hirnforschung, wird die Meditation als mentales Training verstanden. Dieses hat eine positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem, den Teil des Nervensystems, der die Vitalfunktionen des Körpers beeinflusst. Durch den meditativen Zustand wird der Herzschlag verlangsamt, die Atmung vertieft und die Muskelanspannung reduziert. Dadurch können Schmerzen gelindert und die Abwehrkräfte gestärkt werden.


Regelmäßiges Meditieren stimuliert zudem die Verdichtung der Nervenzellenkörper in der Großhirnrinde. Auf lange Sicht befördert das die mentale Leistungskraft und die Konzentrationsfähigkeit.


Quelle: https://mifw.de/blog/meditation-lernen-autogenes-training-lernen-uebungen-stressabbau-selbstheilung/

Positive Effekte der Meditation:


  • Verbesserte Konzentrationsfähigkeit
  • Stärkung des Immunysystems
  • Erkennen eigener Muster
  • Verbindung mit den eigenen Gefühlen (Nur Gefühle, die gefühlt werden, können auch gelöst werden)
  • Innere Ruhe
  • Steigerung der Selbstannahme
  • Regulation von impulsiven Verhaltensmustern

Meditationsformen

Neben der bekannten stillen Meditation (Zazen) gibt es noch zahlreiche andere aktive und passive Meditationsformen. Welche Meditationspraxis für dich am sinnvollsten ist und sich gut in deinen Alltag integrieren lässt, finden wir gemeinsam heraus.


Mit folgenden Meditationsformen bin ich u.a. vertraut:

Geführte Meditation

Bei der geführten Meditation wirst du von einer Person oder Audioaufnahme stimmlich in den Zustand der Entspannung oder Konzentration geleitet. Besonders hilfreich ist diese Methode, wenn es dir schwer fällt, alleine zur Ruhe zu kommen.


Schwerpunkte: Innere Ruhe, Selbstliebe, Visualisierungen

Atemmeditation, Breathwork

Atemmeditation

Bei der Atemmeditation (oder ach Breathwork) lenken wir die Aufmerksamkeit bewusst auf den Atemfluss. Der Atem ist eng mit unseren Emotionen verbunden. Wenn wir gestresst oder ängstlich sind, neigen wir dazu, flach und schnell zu atmen. Durch gezielte Atemübungen können wir unsere Emotionen besser regulieren.


Schwerpunkte:  Lösung von Blockaden, Innere Balance, Konzentrationssteigerung

Achtsamkeitsmeditation

Bei der Achtsamkeitsmeditation geht es darum, Gefühle und Gedanken zuzulassen, sich aber nicht in ihnen zu verlieren oder in gut bzw. schlecht zu bewerten. Wir beobachten und nehmen wahr, was ist. Durch dieses beobachten verankerst du dich im Hier und Jetzt und erkennst eigene Denkmuster.


Schwerpunkte: Ruhe im Kopf, Annahme, Emotionsbalance

Zazen

Zazen - das Sitzen in Stille ist die wohl bekannteste Meditationsform und dient der Balance zwischen Körper, Geist und Seele. Es ermöglicht Dir zuallererst, den Geist ruhig und klar werden zu lassen sowie inmitten der Wellen des Lebens Stabilität zu finden. Das Geheimnis besteht darin, sich einfach nur hinzusetzen, ohne Ziel oder Erwartung an Fortschritt oder Leistung.


Schwerpunkte:  Innere Ruhe, Konzentrationssteigerung, Blockadenlösung

Yoga Nidra & Yin Yoga

Yoga zählt zu den aktiven Meditationsformen. Besonders wenn dir das stille Meditieren schwerfällt, können die sanften Bewegungen des YinYoga helfen, deinen Geist zu beruhigen. Im YinYoga werden vor allem emotionale Blockaden gelöst, die sich auf der körperlichen Ebene verfestigt haben.


Schwerpunkte: Körper & Geist balancieren, innere Ruhe, Emotionslösung

Dynamische Meditation

Die aktive, dynamische Meditation (entwickelt von OSHO) eignet sich besonders für Menschen, die unter starker, innerer Unruhe leiden. Durch das bewusste Fühlen und Wahrnehmen des Körpers und das aktive in Gang bringen des Energieflusses können blockierte Emotionen gelöst werden.


Schwerpunkte: Blockadenlösung, Emotionslösung, Stressabbau

Mantra-Meditation

Bei der Mantra-Meditation wird die Aufmerksamkeit auf eine Silbe, ein Wort oder auch einen ganzen Satz gelenkt. Flüsternd, sprechend, singend oder auch still im Geiste wiederholst du diesen immer wieder. Da auf diese Weise der Verstand mit dem Mantra besetzt ist, bleibt kein Platz für negative Gedanken. So ist Mantra-Meditation als „Schutz für den Geist“ zu verstehen.


Quelle: www.utopia.de


Schwerpunkte: Innere Ruhe, Selbstwahrnehmung, Balance, Stärkung der eigenen Grenzen

Geh-Meditation

Die Geh-Meditation lässt sich besonders gut in deinen Alltag integrieren und legt ihren Fokus auf das Wahrnehmen des aktuellen Augenblicks. Während dieser Meditation verbindest du dich bewusst mit deinem Körper und der Natur. Du übst den liebevollen Blick für die alltäglichen Dinge.


Schwerpunkte: Ruhe im Kopf, Stressreduktion, Achtsamkeit

METTA MEDITATION

Die Grundidee  ist eine wohlwollende Haltung einzunehmen und durch Affirmationen eine liebende Güte für alle Lebewesen zu empfinden. Durch Metta gibt man verletzendes Verhalten, Verbitterung und Voreingenommenheit jeglicher Art auf, um eine Geisteshaltung der Freundlichkeit, Einigkeit und des Wohlwollens zu entwickeln.


Quelle:https://akademie-gesundes-leben.de/metta-meditation-liebende-guete-fuer-alle.


Schwerpunkte: Innere Ruhe, Selbstliebe, Herzöffnung, Annahme

Kerzenmeditation

Die Kerzenmeditation (Form der Tratak Meditation), also das Betrachten einer Kerze, ist eine friedliche und achtsame Möglichkeit der Meditation. Für alle, die Schwierigkeiten mit dem Meditieren haben ist dies eine einfache und gleichzeitig unglaublich effektive Entspannungsmethode.


Schwerpunkte: Konzentrationssteigerung, Innere Ruhe, Entspannung

Dankbarkeitsmeditation

Bei der Dankbarkeitsmeditation geht es, wie der Name vermuten lässt um die bewusst praktizierte Dankbarkeit. Dabei richtest Du deinen Fokus gezielt auf die Dinge/Menschen für die du dankbar bist und lässt das Gefühl in deinem gesamten Körper und Geist groß werden. Dadurch hebst Du dich energetisch gesehen auf eine höhere Bewusstseinsebene.


Schwerpunkte: Herzöffnung, Annahme, persönliches Wachstum

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