Sanft zu mir

Intensivkurs Selbstmitgefühl

 Innerer Härte und Selbstkritik anders begegnen

Online-Gruppenkurs mit Einzelsession
Live Sessions:
22.,24.,31.03.
Plus frei buchbare Einzelsession zwischen 25. - 30.03.


Inkl. Aufzeichnungen für Selbstlerner

Zwischen Selbstreflexion und innerer Härte

Vielleicht kennst du das.


Du hast bereits viel über Selbstliebe gelernt.
Du weißt, wie wichtig ein freundlicher Umgang mit dir selbst ist.
Du kannst dich oft schon gut
reflektieren, deine Muster benennen, deine Gedanken einordnen.


Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen sich etwas in dir verhärtet.


Vielleicht, wenn Jemand nicht ganz zufrieden mit dir war oder wenn du selbst deine eigenen Ziele nicht gut erreichst, mal wieder eine Grenze nicht gespürt oder nicht gesetzt hast...


Du wirst streng mit dir selbst, kritisierst dich, hinterfragst deinen Wert.

Vielleicht klingt es in dir so

In dem Moment, in dem du verhärtest, läuft oft ein schnelles inneres Muster ab.


Vielleicht denkst du in manchen Momenten, je nach Situation so etwas wie:


„Reiß dich zusammen.“
„Sei etwas normaler“

„Konzentrier dich“
„Du darfst dir das nicht so zu Herzen nehmen“

„Das hättest du vorher merken müssen“
„Andere schaffen das auch“


Oder du wirst ganz still. Ganz kontrolliert. Ganz vernünftig.


Von außen wirkst du ruhig.
Aber innen wird es eng.


Manchmal klingt diese innere Stimme vielleicht sogar vernünftig.
Erwachsen. Stark.


Und genau deshalb wirken sie überzeugend.


Statt dich in dem Moment wirklich wahrzunehmen, beginnst du, dich innerlich zu sortieren.


Statt bei dem Gefühl zu bleiben, gehst du in Kontrolle.

Statt weich zu werden, wirst du streng.


Und irgendwann fragst du dich vielleicht:
Warum greife ich immer wieder zu dieser Haltung, obwohl ich es doch eigentlich anders möchte?

Warum das passiert

Diese innere Härte ist kein Zufall.

Sie entsteht nicht, weil du dich nicht magst.
Und auch nicht, weil du zu wenig reflektiert hast.


Sie taucht dort auf, wo etwas in dir  versucht, dich zu stabilisieren.

Dich zusammenzuhalten.


Dich vor einem unangenehmen Gefühl zu bewahren.


Solange du versuchst, diese Reaktion wegzubekommen, wird sie sich wiederholen.


In diesem Intensivkurs lernst du, nicht gegen dich zu arbeiten, sondern dich zu verstehen und zu halten.

Wie wir in diesem Kurs arbeiten

Dieser Intensivkurs ist kein Theorieformat. Er ist ein Erfahrungsraum.


Du wirst nicht lernen, dich noch besser zu kontrollieren.


Stattdessen schauen wir gemeinsam:


  • Was passiert in dir, bevor du innerlich hart wirst?
  • Welche innere Bewegung geht dem voraus?
  • Und was brauchst du in genau diesem Moment wirklich?

Die 4 Phasen des Intensivkurses

Der Intensivkurs führt dich in vier aufeinander aufbauenden Schritten durch einen inneren Prozess.

01

Verstehen

22.03. · 10:00–12:30


Am ersten Termin geht es darum zu verstehen, wie innere Härte überhaupt entsteht. Wir schauen uns an, wie schützende innere Anteile funktionieren.


  • Warum werden sie streng?
  • Warum werden sie kontrollierend?
  • Warum melden sie sich gerade dann, wenn du dich eigentlich weich halten möchtest?


Du lernst zu erkennen, dass innere Selbstkritik nicht gegen dich arbeitet,
sondern aus einer Schutzbewegung heraus entsteht.

Wir machen sichtbar, welche Rolle diese Anteile in deinem Leben haben und wovor sie dich bewahren wollen.

02

Fühlen

24.03. · 18:00–20:30


Am zweiten Termin richten wir den Blick auf das Gefühl vor der Strenge.

Innere Härte entsteht meist nicht aus dem Nichts.


Ihr geht oft ein Gefühl voraus, zum Beispiel Unsicherheit, Scham, Angst oder Überforderung.


Wir schauen darauf, wie diese Gefühle entstehen und warum sie so schnell übersteuert werden. Du lernst, sie früher zu erkennen und erste Möglichkeiten der Selbstregulation zu entwickeln, ohne sie sofort wegzudrücken und ohne dich zu überfordern.


So entsteht Schritt für Schritt mehr Spielraum zwischen Gefühl und Reaktion.

03

Vertiefen

Einzelsession zwischen 25.03. und 30.03.


In deiner individuellen Sitzung arbeiten wir gezielt mit einem schützenden Anteil, der in deinem Alltag besonders aktiv ist.

Du bekommst Raum, deine persönliche Geschichte und deine Muster anzuschauen.


Wir klären, was dieser Anteil braucht und wie du künftig mit ihm in Beziehung treten kannst, statt ihn zu bekämpfen.

04

Integrieren

31.03. · 18:00–20:30


Am Abschlusstag geht es darum, das Erarbeitete in deinen Alltag zu übertragen.


  • Wie erkennst du künftig früher, dass sich innere Härte ankündigt?
  • Woran merkst du, dass ein schützender Anteil aktiv wird?


Wir schauen darauf, wie du in solchen Momenten reagieren kannst, ohne dich zu verlieren oder dich sofort zu korrigieren.


Du entwickelst eine klare innere Orientierung:


  • Was hilft dir konkret, wenn es eng wird?
  • Welche Haltung möchtest du stärken?
  • Welche kleinen Schritte sind realistisch im Alltag umsetzbar?


Ziel dieses Abends ist nicht Perfektion, sondern mehr Bewusstheit und Wahlmöglichkeit.


Selbstmitgefühl wird hier nicht zur Technik, sondern zu einer inneren Haltung, die mit dir wächst.

Termine und Rahmen

  • Sonntag 22.03. I 10:00–12:30
  • Dienstag 24.03. I 18:00–20:30
  • Einzelsession zwischen 25. - 30.03.
  • Dienstag 31.03. I 18:00–20:30


  • Online via Zoom mit Aufzeichnungen der Gruppentermine für Selbstlerner.
  • Die Einzelsession findet an einem für dich passenden Tag in dem oben genannten Zeitraum statt.
  • Begrenzte Plätze: Maximal 10 Teilnehmer:innen

Investition

Early Bird 333 €*
*gültig bis 08.03.


Standard 399 €

Ratenzahlung möglich:
2 × 170 € im Early Bird
2 × 200 € im Standardpreis


Die Kombination aus  Gruppenprozess und Einzelarbeit ermöglicht eine Tiefe, die über einen klassischen Workshop hinausgeht.

Für dich, wenn...

Dieser Intensivkurs ist für dich, wenn du...


  • innerlich immer wieder streng wirst, obwohl du es besser weißt
  • merkst, dass dich kleine Dinge stärker treffen, als du möchtest
  • merkst, dass ein Teil in dir dich immer wieder kritisiert und abwertet
  • dich selbst kontrollierst, statt dich wirklich ernst zu nehmen
  • nicht länger gegen dich arbeiten willst


Er ist nicht für dich, wenn du...


  • schnelle Techniken suchst, um unangenehme Gefühle sofort loszuwerden
  • im Moment keine Bereitschaft mitbringst, dich ehrlich mit deinen eigenen Reaktionen und Emotionen auseinanderzusetzen


Hier geht es um Verständnis, nicht um Überdeckung.

Mögliche Veränderung

In diesem Intensivkurs entwickelst du ein genaueres Verständnis für deine innere Härte.


Du lernst zu erkennen, wann und warum sie entsteht und was ihr in dir vorausgeht.


Mit der Zeit entsteht mehr Bewusstheit im Moment selbst.
Nicht erst im Nachhinein.


  • Du bemerkst früher, wenn sich etwas zusammenzieht.
  • Du verstehst, welche innere Bewegung gerade aktiv ist.
  • Und du gewinnst Spielraum, bevor du automatisch streng wirst.


Zwischen Impuls und Reaktion entsteht Raum.

Ein Raum, in dem du wahrnehmen kannst, statt dich sofort zu korrigieren.


Ein Raum, in dem du wählen kannst, statt dich innerlich zu kontrollieren.

Du verstehst dich genauer.


Und dadurch reagierst du anders.

Anmeldung

Anmeldung

Häufige Fragen

Wie läuft die Einzelsession ab?

Nein. Du entscheidest jederzeit selbst, ob und was du teilen möchtest. Es gibt keinen Redezwang. Schweigen ist ebenso willkommen wie das Teilen von Wahrnehmungen oder kurzen Eindrücken.


Der Fokus liegt auf Erdung, Selbstregulation und innerer Stabilität. Es geht nicht um Analyse, Diagnose oder Problembearbeitung vor der Gruppe.


Die Gruppenbegleitung ersetzt keine Psychotherapie. Sie kann jedoch stabilisierend und unterstützend wirken, insbesondere in Phasen inneren oder äußeren Wandels.

Was, wenn ich mir die Gruppenbegleitung aktuell nicht leisten kann?

Die Termine bauen aufeinander auf, es macht also Sinn, die Aufzeichnungen in der korrekten Reihenfolge zu schauen, das kannst du aber in deinem eigenen Tempo tun.


Wenn du die Einzelsession nicht in der vorgesehenen Zeit nehmen kannst, können wir den Termin im Anschluss festlegen. Die Vertiefung kann im Nachhinein stattfinden.

Ist der Kurs auch für Coaches oder Therapeutinnen geeignet?

Ja. Der Fokus liegt auf deiner eigenen Selbsterfahrung.

Viele Fachpersonen schätzen es, ihre eigenen inneren Reaktionen differenziert zu betrachten.

Wie intensiv wird es emotional?

Der Kurs ist prozessorientiert, aber nicht überfordernd.

Es geht um Bewusstheit und Selbstregulation, nicht um emotionale Überflutung.

Ist Ratenzahlung möglich?

Ja. Du kannst den Betrag in zwei Teilzahlungen begleichen.

Was unterscheidet diesen Intensivkurs von anderen Angeboten zu Selbstmitgefühl?

Viele Selbstmitgefühl-Angebote arbeiten vor allem mit neuen inneren Sätzen oder Übungen zur Beruhigung.


In diesem Intensivkurs geht es einen Schritt tiefer.


Wir schauen nicht nur darauf, wie du freundlicher mit dir sprechen kannst,

sondern darauf, warum innere Härte überhaupt entsteht.


Der Fokus liegt auf dem Verstehen schützender innerer Anteile,

auf dem Erkennen der Gefühle vor der Strenge

und auf der Entwicklung von mehr innerem Spielraum.


Zusätzlich ermöglicht die individuelle Einzelsession eine persönliche Vertiefung,

die in reinen Gruppenformaten oft nicht möglich ist.


Es geht nicht um Optimierung.

Sondern um Differenzierung.